Ein Sommernachtstraum

- in der Rolle des Lysander - 

 

Am Hof von Theseus, Herzog von Athen, steht eine Doppelhochzeit an. Während er die Amazonenkönigin Hippolyta zum Altar führen will, soll Hermia, dem Willen ihres Vaters folgend, Demetrius heiraten.

Hermia aber liebt Lysander und flüchtet mit ihm vor der Eheschließung in den Wald. Den beiden eilt Heiratsanwärter Demetrius nach, seinerseits verfolgt von Helena, die in heißer Liebe zu ihm entbrannt ist. 

 

Im Wald ist die bekannte Ordnung außer Kraft gesetzt. Es herrschen Oberon und Titania über ein Heer von Waldgeistern und Kobolden. Seit geraumer Zeit kriselt es in ihrer Ehe. Oberon will Titania ihre Kränkungen heimzahlen und beauftragt den Elfen Puck, ihr Liebestropfen zu verabreichen, die sie in das nächstbeste Wesen verliebt machen.

 

Und so geschieht’s: Titania verfällt Zettel, einem Handwerker, der mit seinen Gesellen im Wald ein Theaterstück einstudiert. Und weil Puck das Chaos liebt, kann er der Versuchung nicht widerstehen und benetzt hier und da ein schlafendes Auge. Hemmungslos stürzen die Erwachenden auf das nächstbeste Objekt ihrer plötzlichen Begierde. Wen sie eben liebten, dem stehen sie nun gleichgültig gegenüber, wen sie vorher hassten, den lieben sie. Keiner weiß, wie ihm im Strudel der gleichermaßen beängstigenden wie lustvoll-verführerischen Ereignisse geschieht. Streit, Chaos und Anarchie greifen in dieser Nacht des Rausches, der geheimen Wünsche und Verwirrungen um sich. Nichts ist, wie es scheint und das Chaos somit perfekt ... 

 

- Eine Produktion des Theater Frankfurts - 

 Regie: Göstha Knothe

 


KOMA

- in der Rolle des Peter - 

"Auf der Suche nach dem Kick steigen die einen auf den höchsten Berg und die anderen saufen sich ins Koma. Wer Grenzen überschreitet nimmt Abschied vom Normalo und wird zum Freak!"

 

Zwei junge Menschen, Geschwister, auf der Suche nach Halt, den sie nur in Extremen zu finden scheinen, stehen im Mittelpunkt dieses Stücks. Auf der einen Seite des Abgrunds  steht Peter, der sich regelmäßig in die Bewusstlosigkeit trinkt. Auf der anderen Seite Elisabeth, eine leidenschaftliche Bergsteigerin die es mit jedem Berg aufnimmt.

 

Zerüttete Familienverhältnisse und ein seit Kindertagen anhaltender Konkurrenzkampf zerreißt die Beziehung zwischen Beiden. Als die gemeinsame Mutter schwer erkrankt kommt es nach Jahren zu einem Wiedersehen zwischen Bruder und Schwester. Und aus einer anfänglich kindischen Wette, wer wohl der Stärkere von Beiden sei, wird schnell ein tödliches Spiel ... 

 

 

- Eine Produktion des Theater Frankfurts - 

Text : U. Reimer

Regie : Frank Radüg


Abschied vom Vergessen 

- in der Rolle des Heinz Geiringer (Evas Bruder) - 

Eva Schloss und ihre Familie wurden 1944 verraten und nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie und ihre Mutter überlebten. Viele Jahre schwieg Eva Schloss zu den grausamen Erfahrungen ihrer Kindheit. Sie lebte das Leben einer europäischen Jüdin auf der Suche nach einer Heimat.

 

Gemeinsam mit ihrem Mann Zvi lebt sie heute in London London und hält

Zwiesprache mit ihrer Vergangenheit. Als Stiefschwester von Anne Frank

und in eigener Verpflichtung widmete sie sich im beginnenden Alter der 

Aufarbeitung ihrer Erlebnisse, mit dem Ziel aufzuklären. 

 

 

 

 

 

- Eine Produktion des Theater Frankfurts - 

Text & Regie: Frank Radüg